Parteistruktur

Primäres Ziel der Partei für die Tiere

Die „Partei für die Tiere“ ist eine Partei im Sinne des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und des Parteiengesetzes. Die Partei für die Tiere wurde am 01.11.2015 gegründet.

 

Primäres Ziel der Partei ist es, durch Öffentlichkeitsarbeit und Mitwirkung in Parlamenten gesetzlich garantierte Grundrechte für Tiere zu etablieren, angelehnt an die Menschenrechte (soweit sinnvoll übertragbar und deren mutmaßlichen Bewusstseinsstufe und Bedürfnissen angemessen), um den existentiellen Interessen von Tieren Rechnung zu tragen.

 

Bis zur vollständigen und dauerhaften Umsetzung dieses primären Zieles, soll als  sekundäres Ziel zumindest das den Tieren von Menschen zugefügte Leid verringert werden, im Rahmen des durch Wahlergebnisse und öffentlicher Präsenz möglichen Einflusses, auf Gesetzgebung und gesellschaftliches Wertesystem.

 

Wie stehen wir nun zu allen andern politischen und gesellschaftlichen Fragen? Sind wir etwa nur eine „Ein-Themen-Partei“? Kurze Antwort:  Ja!  Zunächst. So lange wir eine kleine Partei sind. Wir beschränken uns bewusst auf das Thema Tier, vor allem das sogenannte Nutztier, das Labortier, in Zusammenhang mit Jagd und Lebensraum auch das Wildtier.

 

Natürlich besteht auch Handlungsbedarf bei Wirtschafts- und Sozialpolitik, es stellen sich Fragen zu Bündnissen und Auslandseinsätzen der Bundeswehr, zum Euro, zum Steuersystem und zur Steuerflucht... Antworten auf einige dieser Fragen ergeben sich indirekt aus unserer Haltung zu Tieren und dem Grundsatz der Mitmenschlichkeit allen Schwachen gegenüber. Aber so lange wir bestenfalls eine kleine Minderheit wären in den Parlamenten wollen wir uns auf unser Kernthema konzentrieren und dadurch offen bleiben für Koalitionen sowohl mit konservativen als auch sozial oder ökologisch ausgerichteten Bündnissen. Wir würden in allen anderen Punkten mit der jeweiligen Regierungskoalition stimmen und dieser eine Mehrheit verschaffen, um im Gegenzug möglichst viel für die Tiere herauszuholen (dadurch aber viel mehr, als unser vermutlich nur knappes Wahlergebnis mit wenigen Mandaten erreichbar erscheinen ließe).

 

Nach Erreichen des primären Zieles und dessen fester Verankerung in Gesetz und Denkweise der Bevölkerung soll die Partei für die Tiere wieder aufgelöst werden. Sie ist dann überflüssig! 

 

Bei Auflösung der Partei, sei es regulär nach Erreichen des gesetzten primären Zieles oder auch vorzeitig, fällt das Parteivermögen zu gleichen Teilen an die „Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt“, die Stiftung „ProVegan“ sowie an den „Vegetarierbund Deutschland“. Sollte zum Zeitpunkt der Auflösung eine oder alle dieser Organisationen nicht mehr existieren oder erheblich von deren Ausrichtung im Jahre 2015 abweichen, so bestimmt die Hauptversammlung / der Bundesparteitag, welche_r die Auflösung vorbereitet, eine oder mehrere Organisationen als Ersatzbegünstigte, die dem primären Ziel der Partei möglichst nahe kommen.

 

 

 

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Partei für die Tiere, Marktplatz 6, 86485 Biberbach